Am Wochenende gastierten die Damen aus der niederösterreichischen Landeshauptstadt in der Franz Guggenberger Sporthalle. Trotz der frühsommerlichen Temperaturen fanden sehr viele Fans den Weg in die Sporthalle, um beim vorletzten Heimspiel die Korneuburger Damen lautstark anzufeuern. Gegen die St. Pöltnerinnen, die momentan den vorletzten Tabellenplatz belegen, ging man als klarer Favorit in die Begegnung. Auch das Auswärtsspiel, das kurz vor Weihnachten stattgefunden hat, konnte man schon klar für sich entscheiden.
Das Spiel startete erwartungsgemäß, man führte rasch 2:0. Die St. Pöltnerinnen versuchten durch eine teilweise sehr hart agierende Verteidigungsarbeit immer wieder in das Spiel zurückzufinden, was ihnen phasenweise auch gelang – womit das Heimteam das Spielgeschehen zwar dominierte, aber nicht schaffte dies im Vorsprung darzustellen. Die Seiten wurden bei einem Spielstand von 13:9 gewechselt.
Anfänglich waren die zweiten 30-Minuten ein Spiegelbild der ersten Halbzeit. Die Korneuburgerinnen versuchten durch viel Bewegung Lücken in der gegnerischen Abwehrformation zu finden, wurden jedoch sehr häufig durch sehr harte Fouls gestoppt. Somit konnte der Vorsprung bis zur 40. Minute zwar gehalten, aber nicht weiter vergrößert werden. Erst in den letzten 15 Minuten war die Kampfkraft des Gästeteams aus der Landeshauptstadt etwas gebrochen, was schlussendlich zu dem verdienten deutlichen Endergebnis von 32:21 führte.
Zur besten Spielerin auf Seiten Korneuburgs wurde Manuela Brunnder gewählt, die sich mit elf Treffern in die Torschützenliste eintragen durfte.
Im Moment liegt Korneuburg an der 5. Stelle der WHA-Tabelle, dieser Rang sollte hoffentlich auch am Saisonende belegt werden können.
Nächste Woche muss man bei WAT-Atzgersdorf antreten, am 16.5. steht das letzte Saisonspiel auf dem Programm – um 18 Uhr spielt man zuhause gegen den Fixabsteiger Dornbirn .
Die Korneuburger-Damen hätten sich nach einer langen Saison eine volle Tribüne verdient.