Unentschieden gegen Stockerau

Mit einem Unentschieden …

… endete dieses zehnte (Cupspiele mit eingerechnet) Aufeinandertreffen seit 2009 der beiden Bezirksnachbarn. Mit 7 Siegen und 2 Niederlagen hat die Union Korneuburg dabei eindeutig die Nase vorne. Und lange Zeit sah es danach aus, dass auch dieses Mal die Mannschaft von Kapitän Kathrin Lauter mit zwei Punkten vom Platz gehen wird.

Nach der bisher einzigen Niederlage dieser Saison am 26.9.2015 auswärts in Stockerau wollte man unbedingt Revanche nehmen. Die Spielpause war aber alles andere als optimal und es dauerte doch fast zehn Minuten bis sich die Korneuburgerinnen erstmals in Führung brachten. Gute Deckungsarbeit und eine bestens disponierte Julia Amon im Tor ermöglichten einen komfortablen Pausenstand von 15:10. Bis zu diesem Zeitpunkt blieben die Angriffe der Gäste immer wieder in der Abwehr hängen und schnelle Angriffe wurden auf der anderen Seite erfolgreich abgeschlossen.

In Hälfte zwei ein ganz anderes Bild. Jetzt fanden sich die Gäste mit den verschiedenen Deckungsvarianten viel besser zurecht und erzielten Treffer um Treffer. Auf der anderen Seite blieb man jetzt oft in der Abwehr hängen, mühte sich zu sehr im klein-klein Spiel und verlor dadurch viele Bälle. Auch die Kreativität im Angriff fehlte in den ersten fünfzehn Minuten und Stockerau kam Tor um Tor heran. Jetzt kamen auch Emotionen, die in einem Derby ganz normal sind, dazu und das Spiel wurde auf beiden Seiten zunehmend hektischer. Statt jetzt kühlen Kopf zu bewahren agierte man viel zu überhastet und die Union Damen mussten fünf Minuten vor dem Ende den Ausgleich zum 19:19 hinnehmen. Jetzt machten beide Fanlager in der gut besuchten Guggenberger Sporthalle noch mehr Stimmung und dem 20:19 folgte postwendend wieder der Ausgleich. Franziska Rath sorgte dann mit ihrem insgesamt sechsten Treffer für die nochmalige Führung zum 21:20. Das Team-Time-Out kurz danach nützten die Stockerauerinnen geschickt und Katharina Doppler glich zum 21:21 aus. In der hektischen Schlussminute gelang den Gastgeberinnen und den Gästen kein brauchbarer Angriff mehr und somit endete diese Partie mit einem Unentschieden.

Dem zu Saison vorgegebenen Ziel, sich im ersten Tabellendrittel zu positionieren ist man dadurch eine großen Schritt nähergekommen. Kommenden Samstag kommt mit Wr.Neustadt der derzeit Viertplatzierte in die Guggenberger Sporthalle. Auch in diesem Spiel ist Spannung garantiert und das Team möchte die seit 26.9.2015 „weiße“ Weste noch länger behalten.

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