WHA: Union APG Korneuburg : UHC Stockerau

Groß waren die Erwartungen vor dem Bezirksderby bei den APG-Damen der Union Korneuburg. Die sehr knappe Niederlage im Ländle gegen Dornbirn vor vierzehn Tagen machte Hoffnung auf die ersten Punkte für die stark verjüngte Korneuburger Mannschaft. Die zahlreichen, treuen Fans machten auch gleich von Beginn an gute Stimmung in der Guggenberger Sporthalle und unser Kapitän Betti Nikendey sorgte nach vierundfünfzig Sekunden für die 1:0 Führung. Beide Teams fanden in der Folge zahlreiche Torgelegenheiten vor, aber keine der Mannschaften konnten sich entscheidend absetzen. Waren es Fehlwürfe und technische Fehler, die eine Führung der Heimischen verhinderten so hielt Julia Amon im Tor der Korneuburgerinnen bis zur zwanzigsten Spielminute mit tollen Paraden ihr Team im Spiel. Danach riß urplötzlich der Faden im Angriffsspiel und auch die Deckung agierte nicht ganz so souverän wie zu Beginn. Mit 14:17 ging es in die Kabinen.

Die zweite Halbzeit war gerade eine Minute jung und das Team von Neotrainer Michi Huber musste jetzt sogar einem Vier-Tore-Rückstand nachlaufen. Unterstützt von den großartigen Fans, kämpfte sich das Team aber Tor um Tor heran und Vanessa Hasecic konnte achtzehn Minuten vor dem Ende zum 20:20 ausgleichen. Leider war man an diesem Tag nicht clever genug, machte zu viele Eigenfehler und gab so dem Gegner in der Schlussphase viel zu viele Möglichkeiten, die naturgemäß auch angenommen wurden. In einer Unterzahlphase (3:6) kämpften die Gastgeberinnen um jeden Ball und ließen nur einen Treffer zu. Mit 22:30 fiel diese Niederlage aber eindeutig zu hoch aus. Wenn man allerdings auf die letzte Saison zurück blickt, setzte es damals im ersten Bezirksderby eine -9 Niederlage. Herausragend heute die sehr guten Leistungen beider Torfrauen Julia Amon und Ines Rieder und das Rückzugsverhalten über weite Phasen des Spiels. Bis zum nächsten Spiel am 13.12. im ÖHB-Cup in Perchtoldsdorf wird sich das Team gewissenhaft vorbereiten und dann hoffentlich auch einmal seine Stärken über sechzig Spielminuten zeigen.

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