WHA: Tolle Aufholjagd in Hälfte zwei blieb unbelohnt

Noch immer kann Michi Huber nicht auf den gesamten Kader zurück greifen und trotzdem steigern sich die Uniondamen von Spiel zu Spiel. Die denkbar knappe Niederlage in St.Pölten hat wieder alle Spielerinnen wachgerüttelt und vor heimischem Publikum wollte das Team unbedingt punkten. Dass diese Punkte sehr umkämpft sein werden, zeigte sich schon in der Anfangsphase und mit einigen gelben Karten begann das Spiel auch sehr körperbetont. Bis Mitte der ersten Halbzeit nützten die Gäste jeden technischen Fehler und jeden Fehlwurf zum Konter und gingen bald mit +4 in Führung. Nach einem Team-Time-Out von Coach Michi Huber lief es dann im Angriff kurzfristig besser, doch eine Schwächephase ermöglichte es Dornbirn fünfzig Sekunden vor dem Pausenpfiff den Vorsprung auf +6 auszubauen. Caro Danner, die heute zum „Best Player“ ihrer Mannschaft gewählt wurde, verkürzte wenige Sekunden vor Ablauf der ersten Halbzeit noch auf 12:17.

Voll motiviert und mit viel Tempo gingen die Gastgeberinnen dann in die zweite Hälfte. Doch leider lief es auch in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff nicht optimal. Beim Stand von 12:18 wurde leider ein 7-Meter vergeben, aber die APG Power Girls kamen kurze Zeit später mit einem vier Tore Run erstmals auf -2 heran. Gut zwanzig Minuten waren noch zu spielen und jetzt wurde es auch laut von der Tribüne und die gute Stimmung ihrer Fans trieb die Uniondamen immer wieder nach vorne. Durch die gute Deckungsarbeit und die tollen Leistungen beider Torleute, heute kam Joy Luchsinger erstmals bei den Korneuburgerinnen zum Einsatz,  blieben die Gastgeberinnen immer an den Gästen aus Dornbirn dran. Insgesamt konnten Denise Gruber & Co. in der Schlussphase des Spiels fünfmal den Anschlusstreffer erzielen. Der Ausgleichstreffer wollte jedoch nicht gelingen. Man hat den Vorarlbergerinnen bis zum Schluss alles abverlangt und sich wieder toll in das Spiel zurück gekämpft. Diesmal musste man sich mit 25:28 geschlagen geben, aber es war wieder die Begeisterung, die Leidenschaft und der Kampfgeist im Team zu spüren. Unterm Strich war das eine gute Leistung der Mannschaft und ein Schritt in die richtige Richtung.

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